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Kunsthochschule Kassel http://www.kunsthochschulekassel.de

2000: Das hessische Ministerium für Kunst und Wissenschaft beschließt zusammen mit der Gesamthochschule Kassel die Zusammenfassung der Fachbereiche Kunst (Freie Kunst, Kunstwissenschaft, Kunsterziehung), Produkt Design und Visuelle Kommunikation als Kunsthochschule Kassel.

Ihre Kunst-Fach-bereiche hingegen können sich auf eine ungleich längere Tradition berufen - auf die Kunstakademie von 1777 und auf die 1869 gegründete Kunstgewerbeschule Die Akademie wurde im Zuge der Brüningschen Notverordnungen 1932 geschlossen, die Kunstgewerbeschule im 3. Reich zu einer Handwerkerschule, die Gebäude beider Einrichtungen im 2. Weltkrieg, wie der größte Teil des alten Kassel, restlos zerstört. 1946/47 öffneten beide erneut ihre Tore, aber mit Dozenten, die bleibende Spuren hinterlassen haben - Fritz Winter als Maler und Hans Leistikow als Plakatmacher etwa, um nur die beiden wohl wichtigsten zu nennen. Einem anderen Hochschullehrer ist eine Institution zu verdanken, die Kassel als Kunststadt mit einem Schlage international bekannt gemacht hat: die documenta. 1955 von Arnold Bode als Dokumentation der Kunst, insbesondere des Westens begründet, hat sie sich im Laufe der Zeit zu einer der wichtigsten internationalen Ausstellungen der jeweils zeitgenössischen Bildenden Kunst entwickelt. Die Hochschule nutzt diese Chance, lädt regelmäßig zahlreiche documenta-Künstler zu Vorträgen und Workshops ein und stiftet auch allerlei andere Verbindungen, so daß sich Kasseler Kunststudent Innen? zu documenta-Zeiten eine Fülle von Anregungen bietet, die sonst nur in London, Paris, New York oder anderen fernen Orten zu haben wären.

Als man sich Anfang der 70er Jahre entschloß, in Kassel eine neue Universität zu gründen, wurden die Akademie und die Werkkunstschule zusammengeführt und einbezogen in die neue Gesamthochschule, die die Funktion der sonst getrennten Hochschultypen Universität, Fachhochschule und Kunsthochschule vereinigt. Seither bietet Kassel also eines der wenigen deutschen Beispiele für eine Universität, die neben wissenschaftlichen auch künstlerische Fachbereiche mit entsprechenden Studienmöglichkeiten unterhält.

Studierende, die hier ihr Kunststudium beginnen, sehen sich denn auch einer Vielzahl von Einzelangeboten gegenübergestellt, die scheinbar in keinem Zusammenhang stehen. Was aber am Anfang als Nachteil erscheinen mag, hat sich im Verlauf des Studiums oft als großer Vorteil erwiesen. Hat doch jeder Studierende die Möglichkeit, seinen Hochschullehrer selbst auszusuchen, ihn zu wechseln, aber auch einzeln oder in Gruppen das Studium selbst zu organisieren. Diese Möglichkeiten werden von den meisten intensiv wahrgenommen, entspricht es doch auch der Studienrealitat, daß jeder mit sehr unterschiedlichen Voraussetzungen, Kenntnissen, Fähigkeiten und Neigungen sein Studium beginnt und sich während seiner Studienzeit in permanenter Entwicklung befindet.

Von gleichgewichtiger Bedeutung sind für den Fachbereich Überlegungen zur Kunst, zur Kunstvermittlung und zum Künstlerverständnis. Fragen nach einem sinnvollen Aufbau und Ablauf eines Kunststudiums werden dabei genauso berücksichtigt wie Diskussionen um die Ausbildung von "Freien Künstlern" gegenüber "Kunstpädagogen". Hierbei sind auch historische Aspekte von Bedeutung.


(:commentbox:)


10 August 2006
20:12 by -xxx-
wwwwoooooooooo ich bin sooooooooo bumzua.....

20:12 by -xxx-

20:11 by -xxx-

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