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20.11.2017

Buchvorstellung: Schöne neue Welt - Aldous Huxley

Aldous Huxley:

  • geboren 1894, gestorben 1963
  • 1937 wanderte Huxley von England in die Vereinigten Staaten aus
  • wollte Medizin oder Lehramt studieren, ist Autor geworden und versteht sich selbst als Humanist
  • sein bekanntestes Werk: der dystopische Roman "Schöne neue Welt" (1932)

Schöne neue Welt:

  • Buch wurde gleich nach Publikation ins Deutsche übersetzt und 1933 von NS auf die verbotene Liste gesetzt
  • die Übersetzungen wurden jeweils von dem Autor auf die Länder angepasst durch Namensänderungen (bekannte Personen/Orte im entsprechenden Land) der Charaktere und Orte
  • ist ein Utopie-Roman und Klassiker -> Vorlage für viele spätere Bücher
  • totalitäre Weltregierung nach Weltkrieg im Jahr 2049 -> es gibt keine Länder, Welt entschließt sich zu Kastensystem: es gibt die zivilisierte Kastenwelt und die Welt der Wilden, Primitiven außerhalb davon
  • technische Welt in der Zukunft: Welt voll Frieden, Einheit und Normierung -> perfekte Welt ohne Probleme, wie Rassismus oder Alterung
  • Technisierung der Welt -> Reagenzglaskinder: Mensch wird nicht geboren, sondern stammt aus dem Glas, um Unterschiede zu vermeiden
  • Dystopie: Individualismus wird ausgemerzt (30er Jahre: Beginn, dass Technik auf Menschen angewendet wird)
  • 5-Kasten-System: Alphas, Betas, Gammas, Deltas und Epsilons
  • der Begriff Kaste stammt aus dem portugiesischen Wort "casto" (Rasse, vom lateinischen Castus: rein) und bezeichnet in der schönen neuen Welt eine sich streng absondernde Gruppe oder Gesellschaftsschicht, die bestimmte wirtschaftliche Funktionen wahrnimmt
  • die Kastenangehörigen sind in Plus- und Minusmitglieder aufgeteilt, wobei die Plusmitglieder bessere Eigenschaften und Vorzüge haben als die Minusmitglieder
  • Durch ihr Aussehen und ihre farblich identische Kleidung sind die Angehörigen einer Kaste auf den ersten Blick erkennbar (Deltas z.B. sind immer in Khaki gekleidet)
  • jede Kaste hat ihre eigene Funktion, Arbeit und Freizeitaktivitäten
  • das Kastensystem ist streng hierarchisch
  • die Angehörigen der Alpha- und Betakaste sind einzigartig, da jeder Mensch aus einem Ei stammt
  • die grauen Alphas bilden die obere Führungskaste, sind gutaussehend, groß, athletisch und von hoher Intelligenz -> repräsentieren die intellektuelle Elite, wie Mustapha Mannesmann, Sigmund, der Direktor und Helmholz -> sie stellen die privilegierten Bevölkerungsgruppen des Weltalls dar
  • die Mitglieder der Betakaste liefern qualifizierte Arbeit, sind Spezialisten, wie Lenina, die Laborantin ist
  • grün tragen die Gammas, khaki die Deltas und die Halbdebilen, schwarz die Epsilons -> sie bilden den größten Teil der Bevölkerung, gehören den niedrigen Kasten an und haben hunderte gleich aussehende Geschwister (Simultangeschwister)
  • die 3 untersten Gruppen werden durch Alkoholzufuhr und frühe Beendung der Entwicklungsphase klein gehalten -> Lebensdauer 60 Jahre, dann fallen sie tot um -> Lücken in den Kasten werden wieder aufgefüllt
  • Menschen sind fruchtbar, werden aber zur Verhütung erzogen
  • Beziehungen sind verpönt: man hat kurzweilige, wechselnde Sexpartner und Orgien
  • Züchtung und Erziehung des Menschen: Schlafschule: nachts wird unter Kopfkissen eigeredet stolz auf seine Kaste zu sein
  • alle Menschen nehmen täglich die Droge Soma, eine Glücksdroge, die sie willenlos und zu Sklaven macht; hat keine Nebenwirkungen (Werbung: "Ein Gramm versuchen ist besser als fluchen.")
  • es gibt 2 Religionen: Henry Ford und Siegmund Freud
  • keine andere Literatur erlaubt, nur die obersten beiden Kasten können überhaupt lesen und schreiben
  • Inhalt: Eine Welt in der es keinAltern, keine Kriege, keine Sorgen und Krankheiten, sondern nur ewig glückliche Menschen gibt - das ist die Utopie, die Huxley in seinem Roman "Schöne neue Welt" in 18 Kapiteln aufleben lässt. Doch diese zunächst so idyllische Welt hat auch ihre Schattenseiten. Die Menschen werden künstlich erschaffen. Ihr Leben ist durch ständige Normung und Kontrolle im Weltstaat vorbestimmt. Dafür müssen die Menschen aber ihre Freiheit und das Recht auf ein selbstbestimmtes Leben opfern.Sigmund Marx, ein Alpha-Plus und damit Angehöriger der höchsten Kaste dieser Gesellschaft, spürt seine Andersartigkeit, und dies nicht nur wegen seiner körperlichen Unzulänglichkeiten (zu klein geraten). Er schafft es nicht, sich in die Gesellschaft zu integrieren. Stattdessen möchte er lieber frei sein. Seine Chance, ein angesehenes Mitglied der Elite zu werden, ergibt sich während eines Ausflugs mit Lenina in eine Wildenreservation. Er nimmt die verschollene Exfreundin seines Vorgesetzten und deren gemeinsamen Sohn Michel mit in die Zivilisation. Dadurch erlangt er kurzzeitig Berühmtheit, bis sich der junge „Wilde“ Michel gegen das System auflehnt. Das wiederum ruft die Obrigkeit dieses totalitären Systems auf den Plan, die jegliche Aufstände verhindern will. Michel verliebt sich in Lenina, welche nur körperliche Verbundenheit sucht. Aus diesem Grund und weil die neue Welt so ‚verrückt‘ ist, rastet er aus (alle anderen denken es ist eine Art Zeremonie und beginnen eine Orgie), daraufhin erhängt er sich am Ende des Buches in einem Leuchtturm.
  • die Welt der Primitiven ist keine Art Alternative, sondern einfach unzivilisiert: jagen, leben in Hütten/Höhlen, Rituale ums Feuer
  • Spruch der neuen Welt: "Zivilisation durch Sterilisation"
  • Meinung des Autors: er erzählt die Geschichte sehr Weltneutral, weißt die Gesellschaft damit auf Probleme hin, wie Überbevölkerung
  • untersuchte und kritisierte gesellschaftliche Sitten, Ideale und Normen und den möglichen Missbrauch wissenschaftlicher Errungenschaften durch den Menschen -> Neurophysiologie, Genforschung
  • Mensch muss klar sein, was in seiner Welt vor sich geht: Massenkommunikationsmittel lenken eher ab -> Was kann getan werden?
  • revolutionäre Entdeckungen sollen zum Wohle des Menschen eingesetzt werden

Aldous Huxley Kommentar zur Überbevölkerung

https://www.youtube.com/watch?v=TpMYb9rUx30


13.11.2017

Buchvorstellung: The Handmaid's Tale - Margaret Atwood

Margaret Atwood:

  • 1939 in Kanada geboren
  • Studium der Anglizistik, belegte einen Kurs über Kriegsstrategien im Mittelalter (gute Grundlage für Handmaid's Tale)
  • schreib Lyrik und Romane neben ihrer Professur
  • grenzt sich selbst vom Feminismus ab und betrachtet sich eher als Prefeministin (aus dem viktorianischen Zeitalter)
  • ihr erster Roman: "The edible Woman": Seit ihrer Verlobung hat die Hauptperson großes Interesse am Essen. Sie stellt eine Analogie zwischen ihr und dem Essen fest: Das Essen wird aufgegessen wie sie es von der Verlobung wird. Sie isst nichts mehr, weil sie zu sehr mit dem Essen sympatisiert. Schließlich backt sie eine Frau, die ihr Verlobter essen soll.

The handmaid's Tale:

  • in der Ich-Perspektive geschrieben: aus der Sicht der Magd
  • jeder Moment, der in dem Buch vorkommt, ist irgendwann irgendwo schon einmal passiert - also nicht erfunden - wie z.B. in der iranischen Revolution; das Buch wurde in Westberlin geschrieben und nahm viel Inspiration aus Ostberlin; die Frommheit der Fundamentalisten aus den USA mit ihrer rechts-christlichen Orientierung und die Sektenbildung fließen auch mit ein
  • nach einer nuklearen Katastrophe und einer Aidsepedemie bildet sich die Republik Gilead
  • durch die Katastrophen hohe Unfruchtbarkeit der Frauen
  • neues System für Frauen: Einteilung in: Ehefrauen, Tanten, Mägde und Ökonofrauen
  • Ehefrauen sind unfruchtbar und mit Kommandanten verheiratet, tragen die Farbe Blau (Jungfrau Maria)
  • Tanten sind für die Ausbildung der Mägde zuständig (Mägde werden sehr brutal mit elektronischen Stachelstöcken bestraft), tragen die Farbe Braun
  • Mägde sind die einzigen fruchtbaren (haben schon ein Kind geboren, dadurch ist bekannt, dass sie fruchtbar sind) und sind für die Fortpflanzung mit den Kommandanten zuständig, dürfen ihre Ehemänner nicht behalten, ihr Name setzt sich aus "Off" und dem Vornamen des Kommandanten zusammen (z.B. Offfred) - wechselt der Kommandant wechselt auch der Name; tragen die Farbe Rot (Blut, Maria Magdalena)
  • Ökonofrauen sind unfruchtbar, gehören einer niedrigen Schicht an, dürfen Ehemänner behalten
  • Kommandanten sind hoch gestellte, einflussreiche Männer und wichtige Politiker, sind mit den Ehefrauen verheiratet
  • Geschlechtsakt zwischen den Mägden und den Kommandanten erfolgt im Beisein der Ehefrau, ebenso die Geburt des Kindes: die Ehefrau positioniert sich hinter/unter der gebärenden Magd, damit es aussieht als würde sie das Kind gebären
  • jeglicher weiterer Kontakt zwischen der Magd und dem Kommandanten ist verboten, generell darf die Magd zu niemanden eine Beziehung aufbauen und hat nur eine eingeschränkte Anzahl an Sätzen, Mimiken und Gestiken, die sie sagen oder zeigen darf; ihre Kleidung nimmt ihnen (mit dem eigeschränkten Sehfeld durch die Haube z.B.) vieles ihrer Sinneswahrnehmung
  • "The Eye": Spione, die innerhalb der Gesellschaft leben -> ständiges Misstrauen der Menschen untereinander, keine Freiheit, starke Kontrolle; Spione werden zu einer göttliche Ähnlichkeit erhöht
  • Handlung: Mehrere Zeremonien zwischen dem Kommandanten und Offfred funktionieren nicht (wird nicht schwanger) -> vielleicht ist der Mann unfruchtbar? -> ein dritter wird dazugeholt -> heimliche Beziehung zwischen dem Dritten und der Magd entsteht -> Offfred wird von einem Auto mit dem Eye-Zeichen abgeholt
  • im Epilog: der Dritte war der Chauffeur des Autos von "The Eye" (ist einer der Spione) und rettete sie -> Offfred entkommt nach Kanada mit dem Codewort "Maiday"

Serie:

  • 5 Regisseure, davon 4 Frauen
  • Science-Fiction-Serie: spiel in der Zukunft nach einem nuklearen Krieg, aber die neue Gesellschaft ist sehr altertümlich (z.B. Mode), hat eine schöne, rückwärtsgewandte Ästhetik
  • Schauspielerin der Magd Offfred ist bei Scientology
  • die Beziehung zwischen dem Kommandanten und seiner Ehefrau ist schlecht, sie war vor Gilead eine taffe Geschäftsfrau: Schriftstellerin, die gehört wurde -> jetzt ist sie nurnoch die Ehefrau und darf nicht mehr arbeiten

Praktische Übung:

  • jeder (in der Rolle der Vorgängerin) schreibt auf einen Zettel einen Tipp/aufbauenden Satz den er der nachfolgenden Magd hinterlässt
  • alle Zettel werden zusammengeworfen und jeder zieht blind einen der Zettel
  • durchlesen des Satzes auf dem Zettel
  • 5 Minuten alle Gedanken die einem nach dem Satz durch dem Kopf schwirren aufschreiben (wie bei der écriture automatique)
  • Vorlesen der Texte in kleinen Gruppen

James Tiptree Jr. = Alice Bradley Sheldon 1915-1987

  • Kunstkritikerin chicao tribune, freiwillige in WW II, mitarbeiterin des CIA, studentin der psychologie findet in den 1960ern in die SF literatur, schreibt etwa 10 jahre, vorzüglich kurzgeschichten. es gibt einen tiptree junior award für literatur /spez gender Themen.
  • In Ihrer Arbeit stellt sich nicht nur die Frage nach den Geschlechtern sondern auch nach Körpern: In Science Fiction sind Wesen/Monster/Aliens meist an den menschlichen Körper angelehnt. Wieso?
  • praktische Zeichenübung: Wie kann Lebensform aussehen, die unmenschlich aussieht? (Bilder noch einfügen!)

Biografie:

  • arbeitet unter Pseudonym James Tiptree Junior
  • 1915 geboren, wächst als "Kolonie Kind" in verschiedenen Ländern auf
  • Kunstkritikerin für Chicago Tribune
  • meldet sich freiwillig für den militärischen Geheimdienst der USA im 2. Weltkri
  • nach 2.WK: Heirat mit Kollegen aus militärischen Geheimdienst --> beide arbeiten im CIA —> Sie kündigt jedoch schnell
  • studiert experimentelle Psychologie; 1. female absolvent of military academy
  • 1970: Beginn Ihrer Science Fiction Karriere unter Pseudonym
  • wahrgenommen von Frauenrechtsbewegung; einzige „männliche“ Autorin die sich mit gender topics in sci-fi auseinandersetzt
  • 1987: Ihr Ehemann ist sehr krank; Beschluss wird gefasst dass Alice erst ihn und dann sich erschießt
  • "Herland" ist wiederzufinden in ihrer geschichte " Houston Houston - do you read

James Tiptree Jr.’s 1973 story “The Girl Who Was Plugged In” is a good example of the manipulation that authors forecasted in their stories. While it doesn’t directly predict the rise of virtual reality, it does act as an important precursor to the entire cyberpunk genre.


30.10.2017

Text: Ursula K. Le Guin : The Carrier Bag Theory of Fiction

  • Brainstorm zu Killer Story: Einwand, bag or bone, die 'bessere' Geschichte ist entscheidend. Doch wer sitzt ums Feuer und erzählt die Geschichten (der Heldentaten?) - wer hört zu? Die Geschichte könnte auch eine romantische Komödie sein. Die Killer Story wird von Generation zu Generation neu definiert. Der Umgang mit Konflikt wird stark beeinflusst von der Heldengeschichte (Beispiel: Bezug auf Nibelungengeschichte im nazionalsozialistischen Deutschland https://www.welt.de/print/die_welt/kultur/article168438949/Treu-doof.html )
    • Prozess der "Heldengeschichtsproduktions" ist auch eine Killer Story: männlicher Autor schreibt Buch über männliches starkes Alterego --> Verleger --> Käufer
    • Oft sind Science fiction Filme vergleichbar mit Kriegsfilmen (Waffen sind nur stylischer; Feind ist nicht Mensch sondern oft Monster) --> kann als Propaganda genutzt werden
  • Brainstorm zu Life Story: recreation, transformation, heroism =bottulism, more difficult but possible, imaginable as loop; vielleicht ist Startrek strukturell eine Life Story?
    • Legenden, Schelmenromane, Geschichten über Alltag und Dokumentationen
    • Frage: Soll Spannung überhaupt noch existieren? Forderung nach mehr Empathie

Buchvorstellung: HERLAND von Charlotte Perkins Gilman (Geschichte des Werdens)

 * Plot: 3 Wissenschaftler erkunden ein Land und finden eine Population bestehend aus Frauen, die Kinder ohne Männer zeugen können. 
  • Gesellschaft: Perfektion, keine Gewalt, jeder arbeitet freiwillig
  • Die Wissenschaftler und die Frauen versuchen sich zu verstehen, sich auszutauschen und somit werden Missstände in der Gesellschaft der Wissenschaftler offenkundig (Bsp: Frauen:" Wie, bei Ihnen arbeiten nicht alle Frauen?")
  • Gesellschaft funktioniert nicht deshalb so gut, weil es nur Frauen sind, die daran teilhaben sondern, weil keine Hierarchie existiert --> jede Frau ist Mutter, alle erziehen Kinder gemeinsam
  • für bestimmte Bezeichnungen gibt es keine Wörter in der weiblichen Gesellschaft, z.B. Sex, zu Haus
  • Urmutter bekommt immer wieder Kinder (entstanden aus Sehnsucht, Muttergefühl) —> bis schließlich: Unterdrückung des Muttergefühl wegen Übervölkerung
  • Frauen, die dieses Muttergefühl nicht unterdrücken können werden als "Bad Women" bezeichnet und gelten als selbstsüchtig (Den Bad Women werden Kinder weggenommen und von Pädagoginnen weiter erzogen --> Gedanke der Züchtung?)
  • Wissenschaftler heiraten Frauen von Herland (Probleme entwickeln sich; andere Auffassungen von körperlicher Liebe)
  • Herland als Schwesternschaft im Gegensatz zu Familie --> neue Definition der Familie (Frauen verstehen Zugehörigkeitsgedanke zu Männern nicht; heiraten zwar aus Neugierde aber befolgen keine ehelichen Regeln)
  • Frauen von Herland leben vegan, weil Nutztiere zu viel Platz beanspruchen; trinken Muttermilch; die einzigen anderen Tiere sind weibliche Katzen
  • Bäume sind Ihre Nahrungszufuhr; ein bestimmter Baum trägt keine Früchte aber ist der schönste Baum von allen (lustig: Baum des Lebens Symbolik)

Welche Gedanken können wir von Gilman übernehmen?

  • Gedanken an anderes Platz Verhältnis
  • Muttermilch als Nahrungstabu
  • Escort imprisonment (also suffragettes)
  • intelligente Fragestellungen/strategien der Frauen gegenüber den Forschern

Zu Gilman:

Diskurs/ Diskussion/ Fragen:

  • Warum ist in Herland keine Homosexuelle Liebe denkbar? --> Viktorianische Zeit: Konzept der "liebende Schwestern" (Herr Dillemuth dazu finde ich nichts)
  • Idee der Erziehung: wie geht man mit Wissen um —> Erziehung: Mutterliebe als Erziehungskonzept (nicht gemeint: Eugenik/Auslese), Verständnis und Förderung —> Gesellschaft auf Reproduktion abgestimmt; freiwillige Arbeit aufgrund von Reproduktion als Grundantrieb—> durch Arbeit wird Motor der Reproduktion angetrieben
  • Problem: Warum werden junge Frauen zurückgehalten und ältere Frauen sind die Schützenden, nicht die, die geschützt werden —> nicht mehr begehrenswert?
  • Parthenogenese (eingeschlechtliche Fortpflanzung z.B. bei Weichtieren, Gottesanbeterinnen) https://de.wikipedia.org/wiki/Parthenogenese
  • Shaker: christliche Abspaltung die Sex verbat, in Rage tanzen, in Zungen sprechen https://en.wikipedia.org/wiki/Shakers

NEXT WEEK: *Triptee Junior short stories: women dress up as men so that they don’t get scared *Technolust: Hershman


23.10.2017 genderatopya

- Erste Vorstellung der Bücher um Überblick zu erhalten, wer was gelesen hat / wird.

- Film: Blade Runner 1982

- Der Artikel, den Ashley erwähnt hatte: Cyborg-Kinder
Eva Egermann wollten wir sowieso mal einladen, weil sie im nächsten Jahr eine Ausstellung in München haben wird. Ihr Crip-Magazin ist schon da zum Nachlesen. Das Magazin liegt ab nächster Woche im Genderatopya Regal im Büro.


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